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TeleCash startet Pilotprojekt mit virtueller Händlerkarte

TeleCash startet im Dezember 2014 mit ausgewählten Kreditinstituten ein Pilotprojekt, um die so genannte virtuelle Händlerkarte (vHK) einzuführen. Händlerkarten sind notwendige Bestandteile des Kassensystems, damit Verbraucher mit girogo kontaktlos zahlen können. Mit der vHK wird es für Händler künftig komfortabler und einfacher, dieses Verfahren anzubieten. 

Bislang muss ein Handelsunternehmen seine Händlerkarte in Form einer physischen SIM-Karte bei seiner Bank oder Sparkasse bestellen. Der Händler steckt die Händlerkarte anschließend vor Ort in seine Terminals, damit diese kontaktlose girogo-Zahlungen akzeptieren. Im Servicefall oder wenn das Verfallsdatums der Karte erreicht ist, muss der Händler den kompletten Prozess erneut per Hand ausführen. Die Händlerkarte sorgt somit bislang bei allen Beteiligten für einen hohen Aufwand. Indem Handelsunternehmen künftig die virtuelle Händlerkarte nutzen, wird der Prozess deutlich vereinfacht und durch die Netzbetreiber unterstützt.

Zwar muss der Händler die virtuelle Händlerkarte weiterhin bei Banken und Sparkassen bestellen, jedoch entfallen der postalische Versand und das physische Einbringen der Karte am Terminal vor Ort. Stattdessen wird die vHK von der Bank oder Sparkasse bei der Personalisierungsstelle der Kreditinstitutsgruppe bereitgestellt. Das Terminal kann sie dann über den Netzbetreiber downloaden.  Dadurch beschleunigen sich Installationen, Neuinstallationen oder Servicebearbeitungen erheblich. Somit ist für eine reibungslosere girogo-Akzeptanz gesorgt.

TeleCash führt das Pilotprojekt mit dem Terminal H5000 von Verifone durch, im Laufe des nächsten Jahres werden weitere Terminals hinzukommen. Abschluss der Pilotphase soll im Februar 2015 sein.