EAPS: Banklizenz für internationale Kartenakzeptanz

Im November 2007 schlossen sich europäische Banken zur EAPS (European Alliance of Payment Schemes) zusammen, um ihren Kunden den internationalen Einsatz ihrer bisher nur national gültigen Debitkarten (ec-Karten) zu erleichtern. Der Wunsch der deutschen Banken, die die Gründung dieser Allianz initiierten, war es, das nationale ec-cash-System auf den europaweit einheitlichen Zahlungsverkehrsraum SEPA vorzubereiten und da mit mehr Wettbewerb in den europäischen Kartenmarkt zu bringen.



Europäische Union und Europäische Zentral-bank (EZB) wollen mit SEPA, der Single Euro Payments Area, einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum ohne Unterschiede zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen schaffen.

Im Rahmen des Migrationsprozesses hat die deutsche Kreditwirtschaft auch ihre Debitkarten an die neuen Anforderungen angepasst. Die ausgegebenen Karten sind durch ein neues Akzeptanzlogo gekennzeichnet und tragen die Bezeichnung „girocard“.

Von der internationalen Akzeptanz nationaler Debitkarten profitieren sowohl die Karteninhaber, die mit ihrer girocard grenzenlos shoppen und Bargeld abheben können, als auch Händler und Banken, die dadurch neue Umsatzpotenziale erschließen und Zahlungsgeschäfte effizienter gestalten können. Die internationale Akzeptanz wird gekennzeichnet durch das neue Signet „EAPS“, das künftig an den Türen der Geschäfte neben den Akzeptanzzeichen von girocard oder Kreditkarten zu finden sein wird. Es signalisiert Käufern aus dem Ausland deutlich, wo sie mit ihrer Karte bezahlen können.

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